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Schadstoffe

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Vergleich der Stickstoffdioxid-Belastung von 1990 mit derjenigen von 2007 - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Die Stickstoffdioxidbelastung in der Stadt Zürich der Jahre 1990 und 2007 im Vergleich

Seit Beginn der kontinuierlichen Luftschadstoff-messungen in der Stadt Zürich Anfang 80er Jahre hat sich die Luftschadstoffbelastung in der Stadt Zürich deutlich verbessert, auch wenn die Grenzwerte der schweizerischen Luftreinhalteverordnung (LRV) noch nicht überall eingehalten werden können. Exemplarisch zeigt dies ein Vergleich der Stickstoffdioxid-Belastung von 1990 mit derjenigen von 2007.

Auf eindrückliche Weise belegen dies auch die langjährigen Messreihen am UGZ Messort Stampfenbachstrasse. Hier begannen die ersten systematischen Messungen bereits Anfang der 1980er-Jahre, weshalb wir auf eine der längsten Datenreihen der Schweiz zurückblicken können. Die Stampfenbachstrasse repräsentiert eine durchschnittliche Schadstoffbelastung im Stadtzentrum von Zürich.

Von den insgesamt 18 in der LRV festgelegten Immissionsgrenzwerten konnten im Jahr 2005 immerhin 12 eindeutig eingehalten werden. Mitte der 80er-Jahre - während des Maximums des Schadstoffausstosses in der Schweiz - war dies noch bei keinem einzigen Schadstoff der Fall!

Mit zu der Verbesserung beigetragen hat insbesondere das in Kraft treten der schweizerischen Luftreinhalteverordnung (LRV) von 1986 und ihre laufenden Anpassungen und Verschärfungen im Bereich von Industrie und Gewerbe, sowie Emissionsvorschriften für Fahrzeuge und Feuerungsanlagen. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch die Erfolgsgeschichte des Zürcher Verkehrsverbunds, welcher durch den laufenden Ausbau und Verbesserung des Angebots im öffentlichen Verkehr wesentlich zur Minderung der Schadstoffemissionen beiträgt.


Feinstaub PM10

Ab 1997 wurde mit einer Änderung der LRV die Grenzwerte für Schwebstaub neu definiert. Diese galten bis dahin für den Gesamt-Schwebestaub (TSP = total suspended particles). Die Neudefinition bezog sich auf den Feinstaub PM10, also Feinpartikel mit einem Durchmesser < 10 µm (PM = particulate matter). Dabei beträgt der PM10-Anteil an TSP im Jahresmittel ca. 85 % (Messort Stampfenbachstrasse). Nach einer deutlichen Abnahme der Staub-Belastung ist auch hier eine gewisse Stagnation festzustellen.

Der Schwermetall-Anteil ist im selben Zeitraum ebenfalls deutlich geringer geworden und hält die entsprechenden Grenzwerte ein.






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Staubniederschlag

Die Situation beim Staubniederschlag hat sich parallel der Feinstaub PM10-Belastung entwickelt und sich wesentlich gebessert. Selbst entlang stark befahrener Strassen wird der Grenzwert eingehalten. Der Schwermetallgehalt des Staubniederschlags liegt heute unter den entsprechenden Grenzwerten.






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Ozon

Bei der Leitsubstanz des Sommersmogs, dem Ozon (O3), ist der Effekt der Emissionsminderungen noch gering. Die schwache Reaktion auf den Rückgang der Emissionen der Vorläuferschadstoffe hängt einerseits mit dem komplizierten Vorgängen bei der Ozonbildung zusammen. Eine Halbierung der Emissionen der Ozonvorläufer Stickoxide (NOx) und flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) bedeutet eben noch lange keine Halbierung der Ozonwerte. Andererseits kann Ozon über grosse Distanzen verfrachtet werden, weshalb auch weit entfernte Quellen zur lokalen Ozonbelastung beitragen.




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Stickstoffdioxid

Trotz grosser Erfolge bei der Emissionsreduktion von Stickoxiden verharren Langzeit- wie Kurzzeitbelastung von Stickstoffdioxid (NO2) noch über den Grenzwerten. Seit 2000 hat sich der Abwärtstrend zudem deutlich abgeflacht.




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Schwefeldioxid

Beim Schwefeldioxid (SO2) liegen die Langzeitbelastungen heute weit unterhalb des LRV-Grenzwerts. Auch Überschreitungen des Kurzzeitgrenzwerts werden keine mehr verzeichnet.




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Kohlenmonoxid

Kohlenmonoxid (CO) hält seit Jahren den Kurzzeitgrenzwert ein.




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